Bild: Okrapflanze an der Bodenlinie von Südlicher Pilzkrankheit befallen
Veröffentlicht: 21. April 2026 um 19:56:16 UTC
Detaillierte Nahaufnahme einer mit der Südlichen Krautfäule infizierten Okrapflanze, zu sehen ist weißes Pilzmyzel und hellbraune Sklerotien, die sich um die Basis des Stängels auf Bodenhöhe bilden.
Okra Plant Affected by Southern Blight at Soil Line

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Bildbeschreibung
Dieses hochauflösende Landschaftsfoto zeigt eine detaillierte Nahaufnahme einer Okrapflanze, die von der Südlichen Krautfäule befallen ist, einer zerstörerischen, bodenbürtigen Pilzkrankheit, die häufig durch den Erreger Sclerotium rolfsii verursacht wird. Das Bild fokussiert auf den Stängelansatz der Okraschoten, wo sie aus dem Boden wachsen, und hebt die charakteristischen Infektionsanzeichen an der Bodenoberfläche deutlich hervor. Mehrere kräftige, grüne Stängel wachsen senkrecht aus dem Boden, doch deren untere Abschnitte weisen deutliche Anzeichen von Stress und Schäden im Zusammenhang mit der Krankheitsentwicklung auf.
An der Stelle, wo die Stängel auf den Boden treffen, breitet sich ein dichter, weißer Pilzbelag in Form eines watteartigen Myzelnetzes aus. Die Myzelstränge haften fest an der Stängeloberfläche und erstrecken sich über den umliegenden Boden, wodurch unregelmäßige Flecken entstehen, die an feine Fäden oder Spinnweben erinnern. In diese Pilzmasse sind zahlreiche kleine, kugelförmige Strukturen, sogenannte Sklerotien, eingebettet. Diese Strukturen erscheinen als winzige, runde Kügelchen, die im Myzel und auf der Bodenoberfläche verstreut sind und hellbraune bis goldbraune Farbtöne aufweisen. Ihr Vorhandensein ist ein charakteristisches Merkmal der Südlichen Braunfäule und zeigt die Überlebensmechanismen des Pilzes an, die ihm das Überleben im Boden ermöglichen.
Der umgebende Boden erscheint dunkel, locker und leicht klumpig und bildet einen natürlichen Hintergrund, der einen starken Kontrast zum hellweißen Pilzbewuchs bildet. Kleine Bodenpartikel haften am Myzel, während mehrere Sklerotien direkt am Stängelansatz auf dem Boden liegen. Die Krankheit konzentriert sich auf das untere Stängelgewebe, wo die Infektion typischerweise beginnt, und schwächt die Pflanze allmählich, wodurch ihre Fähigkeit zum Wasser- und Nährstofftransport beeinträchtigt wird.
Eines der benachbarten Blätter weist deutliche Stresssymptome auf: Die Ränder sind gelb und braun verfärbt. Das Blatt hängt hängend zum Boden, was auf Welkeerscheinungen im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der Infektion hindeutet. Im Gegensatz dazu bleiben andere Pflanzenteile grün, was auf ein frühes bis mittleres Stadium der Krankheit hinweist, in dem die Symptome zunächst lokal auftreten, bevor sie sich weiter in der Pflanze ausbreiten.
Der Hintergrund des Bildes ist leicht verschwommen und gibt den Blick auf weitere grüne Pflanzen frei, die in Reihen in einem scheinbar angelegten Garten oder auf einem Acker wachsen. Die geringe Schärfentiefe lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf den befallenen Pflanzenfuß und vermittelt gleichzeitig den Kontext der Umgebung. Natürliches Tageslicht erhellt die Szene und hebt die Texturen des Bodens, das faserige Pilzwachstum und die gerippte Oberfläche der Okrastängel hervor.
Insgesamt dient das Bild als anschauliches Beispiel für den Befall von Okra mit der Südlichen Krautfäule und hebt die charakteristischen Merkmale des weißen, watteartigen Myzels und der hellbraunen Sklerotien an der Bodengrenze hervor. Die Fotografie erfasst sowohl die biologischen Details des Erregers als auch die sichtbaren Auswirkungen auf die Wirtspflanze und ist daher nützlich für die landwirtschaftliche Ausbildung, als Referenzmaterial in der Pflanzenpathologie und zur Krankheitsidentifizierung bei Gemüsepflanzen.
Das Bild ist verwandt mit: Der vollständige Leitfaden zum Anbau von Okra im eigenen Garten
