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Ein vollständiger Leitfaden zum Anbau von Kiwis zu Hause

Veröffentlicht: 26. Januar 2026 um 00:06:25 UTC

Kiwis zu Hause anzubauen ist nicht nur möglich, sondern auch unglaublich lohnend. Diese robusten Pflanzen tragen reichlich Früchte, die reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien sind. Mit der richtigen Pflege und etwas Geduld können Sie jahrzehntelang selbst angebaute Kiwis genießen, denn etablierte Pflanzen können bis zu 45 Kilogramm Früchte pro Jahr produzieren.


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A Complete Guide to Growing Kiwis at Home

Direkter Vergleich von flaumigen braunen Kiwis und glatten grünen Kiwibeeren, darunter ganze Früchte und geschnittene Stücke mit hellgrünem Fruchtfleisch und schwarzen Kernen auf einer rustikalen Holzoberfläche.
Direkter Vergleich von flaumigen braunen Kiwis und glatten grünen Kiwibeeren, darunter ganze Früchte und geschnittene Stücke mit hellgrünem Fruchtfleisch und schwarzen Kernen auf einer rustikalen Holzoberfläche. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Wenn Sie schon einmal den süß-säuerlichen Geschmack von Kiwis aus dem Supermarkt genossen haben, stellen Sie sich vor, wie es wäre, diese nährstoffreichen Früchte im eigenen Garten zu ernten. Dieser umfassende Ratgeber führt Sie durch alles Wissenswerte zur Auswahl, zum Anpflanzen und zur Pflege von Kiwipflanzen, um eine erfolgreiche Ernte zu gewährleisten.

Kiwi-Arten: Die richtige Sorte auswählen

Bevor man sich an den Anbau von Kiwis macht, ist es wichtig, die verschiedenen verfügbaren Sorten zu kennen und zu wissen, welche in der eigenen Region gut gedeihen. Es gibt zwei Hauptsorten von Kiwipflanzen, die sich für Hausgärten eignen:

Flauschige Kiwis (Actinidia deliciosa)

Dies ist die bekannte braune Kiwi mit der pelzigen Schale, die man häufig in Supermärkten findet. Diese eiergroßen Früchte haben hellgrünes Fruchtfleisch und schwarze Kerne. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • Größere Früchte (7,5-10 cm lang)
  • Erfordert wärmere Klimazonen (USDA-Zonen 7-9)
  • Benötigt 225–240 frostfreie Tage
  • Weniger winterhart (wird unter -12 °C beschädigt)
  • Beliebte Sorten: 'Hayward', 'Vincent', 'Jenny' (selbstfruchtbar)
  • Es dauert in der Regel 3-5 Jahre, bis sie Früchte tragen.

Winterharte Kiwi oder Kiwibeeren (Actinidia arguta)

Diese Sorten bringen kleinere, traubengroße Früchte mit glatter, essbarer Schale hervor. Sie sind deutlich kälteresistenter und anpassungsfähiger an verschiedene Regionen. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören:

  • Kleinere Früchte (1-2 Zoll lang)
  • Extrem winterhart (Zonen 4-9, bis -25°F)
  • Glatte, essbare Haut (kein Schälen erforderlich)
  • Süßer, intensiver Geschmack, oft als tropisch beschrieben.
  • Beliebte Sorten: „Ananasnaya“ (Anna), „Ken’s Red“, „Issai“ (selbstfruchtbar)
  • Der arktische Kiwi (Actinidia kolomikta) ist noch widerstandsfähiger (bis -40°F).

Klimaanforderungen: So finden Sie Ihre Kiwi-Anbauzone

USDA-Winterhärtezonenkarte mit Hervorhebung der für den Anbau verschiedener Kiwi-Sorten geeigneten Regionen

Die Kenntnis des jeweiligen Klimas ist für den erfolgreichen Kiwianbau entscheidend. Kiwis werden zwar oft mit tropischen Gebieten in Verbindung gebracht, doch verschiedene Sorten können bei richtiger Pflege in einer Vielzahl von Anbauzonen gedeihen.

Temperatur- und Winterhärtezonen

  • Flaumige Kiwi (Actinidia deliciosa): Diese Pflanzen gedeihen am besten in den USDA-Klimazonen 7–9 und benötigen wärmere Temperaturen und längere Wachstumsperioden. Temperaturen unter -12 °C können ihnen schaden.
  • Winterharte Kiwi (Actinidia arguta): Deutlich anpassungsfähiger, wächst gut in den Klimazonen 4-9. Verträgt im voll entwickelten Zustand Wintertemperaturen bis zu -25°F.
  • Arktischer Kiwi (Actinidia kolomikta): Die kältetoleranteste Sorte, die in den Zonen 3-7 bei Temperaturen bis zu -40°F überlebt.
USDA-Winterhärtezonenkarte der Vereinigten Staaten mit farbcodierten Regionen, in denen winterharte, arktische, flauschige und tropische Kiwi-Sorten angebaut werden können.
USDA-Winterhärtezonenkarte der Vereinigten Staaten mit farbcodierten Regionen, in denen winterharte, arktische, flauschige und tropische Kiwi-Sorten angebaut werden können. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Anforderungen an die Sonneneinstrahlung

Alle Kiwi-Sorten benötigen für optimales Wachstum und eine reiche Fruchtbildung einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Mindestens 6–8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich sind empfehlenswert. In wärmeren Regionen kann etwas Nachmittagsschatten hilfreich sein, um Blattverbrennungen vorzubeugen.

Schutz vor Frost und Wind

Kiwipflanzen im Winter sind zwar frosthart, ihr Frühjahrsaustrieb ist jedoch extrem frostempfindlich. Junge Triebe können bereits nach 30 Minuten bei Temperaturen unter -1 °C absterben. So schützen Sie Ihre Pflanzen:

  • Vermeiden Sie das Pflanzen in Frostlöchern oder tiefliegenden Gebieten, in denen sich kalte Luft sammelt.
  • In kälteren Regionen sollten die Pflanzen an Nordhängen angebaut werden, um den frühen Austrieb im Frühjahr zu verzögern.
  • Verwenden Sie Vliesabdeckungen oder Frostschutzvlies, um junge Triebe vor späten Frühjahrsfrösten zu schützen.
  • Wählen Sie einen windgeschützten Standort, der vor starken Winden geschützt ist, welche die Reben und Früchte beschädigen können.

Bodenvorbereitung: Die perfekte Wachstumsumgebung schaffen

Eine sachgemäße Bodenvorbereitung mit organischem Material und pH-Wert-Messung ist für den Erfolg von Kiwis unerlässlich.

Kiwipflanzen sind langlebige Stauden, die über 20 Jahre lang Früchte tragen können. Daher ist eine sorgfältige Bodenvorbereitung vor dem Pflanzen entscheidend für den langfristigen Erfolg. Wer sich die Zeit nimmt, optimale Wachstumsbedingungen zu schaffen, profitiert von gesunder Pflanze und reicherer Fruchternte.

Ideale Bodeneigenschaften

  • Boden-pH-Wert: Kiwis bevorzugen leicht saure bis neutrale Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. Testen Sie Ihren Boden vor dem Pflanzen und verbessern Sie ihn gegebenenfalls.
  • Bodenart: Ideal ist ein gut durchlässiger, fruchtbarer Boden mit hohem Humusgehalt. Sandiger Lehm oder toniger Lehmboden eignen sich gut.
  • Entwässerung: Eine ausgezeichnete Entwässerung ist unerlässlich, da Kiwi-Wurzeln in Staunässe leicht faulen. Der Grundwasserspiegel sollte mindestens 60–90 cm unter der Bodenoberfläche liegen.

Bodenuntersuchungen und Bodenverbesserungen

Vor dem Pflanzen sollten Sie Bodenproben aus den obersten 30–45 cm entnehmen und diese professionell analysieren lassen. Dadurch werden der pH-Wert und der Nährstoffgehalt Ihres Bodens bestimmt, sodass Sie gezielte Verbesserungen vornehmen können.

  • Ist der pH-Wert des Bodens unter 5,5 (zu sauer), sollte Dolomitkalk in einer Menge von 5-10 Pfund pro 100 Quadratfuß eingearbeitet werden.
  • Ist der pH-Wert des Bodens über 7,0 (zu alkalisch), sollte elementarer Schwefel hinzugefügt werden (1-6 Pfund pro 100 Quadratfuß, abhängig von der Bodenart).
  • Arbeiten Sie 5-7,5 cm Kompost, abgelagerten Mist oder andere organische Stoffe ein, um die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit zu verbessern.
  • Bei schweren Lehmböden sollte man zusätzliches organisches Material hinzufügen und die Anlage von Hochbeeten in Erwägung ziehen, um die Drainage zu verbessern.
Ein Gärtner mischt Kompost in die Erde und testet den pH-Wert, während er ein Beet für Kiwi-Ranken vorbereitet.
Ein Gärtner mischt Kompost in die Erde und testet den pH-Wert, während er ein Beet für Kiwi-Ranken vorbereitet. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Pflanzprozess: So bereiten Sie Ihre Kiwi-Reben optimal auf den Erfolg vor

Richtige Pflanztechnik mit ausreichendem Abstand und Installation einer Stützkonstruktion

Die korrekte Pflanzung von Kiwipflanzen ist entscheidend für ihre langfristige Gesundheit und Produktivität. Diese wüchsigen Kletterpflanzen benötigen ausreichend Abstand, eine Stütze und eine sorgfältige Anfangspflege, um gut anzuwachsen.

Wann pflanzen?

Kiwipflanzen pflanzt man am besten im zeitigen Frühjahr, sobald keine Frostgefahr mehr besteht, aber bevor die heißen Temperaturen einsetzen. So haben die Pflanzen genügend Zeit, sich vor der Sommerhitze oder der Winterkälte zu etablieren. In den meisten Regionen bedeutet dies eine Pflanzzeit zwischen März und Mai.

Abstand und Unterstützung

Kiwi-Reben sind wüchsige Pflanzen, die viel Platz und stabile Stützkonstruktionen benötigen:

  • Pflanzen Sie die Gewächse in Reihen im Abstand von 3-4,5 Metern.
  • Beim Anpflanzen mehrerer Reihen sollte ein Mindestabstand von 15 Fuß (ca. 4,5 Meter) eingehalten werden.
  • Installieren Sie vor oder während der Pflanzzeit ein stabiles Rankgitter, eine Pergola oder eine Laube.
  • Die Tragkonstruktionen sollten mindestens 1,80 bis 2,10 Meter hoch sein und ein erhebliches Gewicht tragen können.

Schritt-für-Schritt-Pflanzanleitung

  1. Graben Sie ein Loch, das doppelt so breit wie der Wurzelballen und gerade tief genug ist, um die Wurzeln aufzunehmen.
  2. Wenn Sie wurzelnackte Reben pflanzen, formen Sie in der Mitte des Pflanzlochs einen kleinen Hügel und breiten Sie die Wurzeln darüber aus.
  3. Bei im Topf gezogenen Pflanzen die Pflanze vorsichtig herausnehmen und eventuell kreisförmig wachsende Wurzeln lockern.
  4. Setzen Sie die Pflanze so in das Pflanzloch, dass der Wurzelhals (die Stelle, an der der Stängel auf die Wurzeln trifft) auf Höhe des Bodenniveaus oder etwas darüber liegt.
  5. Mit einer Mischung aus Erde und Kompost auffüllen und leicht andrücken, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
  6. Nach dem Einpflanzen gründlich wässern, damit sich die Erde um die Wurzeln setzt.
  7. Bringen Sie eine 5-7,5 cm dicke Mulchschicht um die Pflanze herum auf und lassen Sie dabei einige Zentimeter Abstand zum Stamm.
  8. Schneiden Sie die frisch gepflanzte Rebe auf 2-3 Knospen zurück, um ein kräftiges anfängliches Wachstum zu fördern.
Sechsteiliges Anleitungsbild, das zeigt, wie man eine Kiwi-Ranke pflanzt, einschließlich des Abstands der Löcher, des Aushebens der richtigen Tiefe, des Hinzufügens von Kompost, des Einpflanzens der Ranke, des Gießens und des Anbindens an eine Rankhilfe.
Sechsteiliges Anleitungsbild, das zeigt, wie man eine Kiwi-Ranke pflanzt, einschließlich des Abstands der Löcher, des Aushebens der richtigen Tiefe, des Hinzufügens von Kompost, des Einpflanzens der Ranke, des Gießens und des Anbindens an eine Rankhilfe. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Optionen für die Unterstützungsstruktur

Kiwi-Reben benötigen stabile Stützsysteme, die ihr Gewicht tragen können und ein ordnungsgemäßes Anbinden und Beschneiden ermöglichen:

T-Bar-Rankgitter

  • Pfosten im Abstand von 4,5 bis 6 Metern mit 1,2 bis 1,5 Metern Querträgern.
  • Drähte verlaufen entlang der Querträger, um die Fruchtruten zu stützen.
  • Ideal für die kommerzielle Produktion und den organisierten Baumschnitt
  • Ermöglicht die systematische Erziehung von Kordonen und Fruchttrieben

Pergola oder Laube

  • Attraktive Option für Hausgärten
  • Spendet Schatten und trägt gleichzeitig eine schwere Fruchtlast.
  • Erfordert stabile Eckpfosten und Querträger.
  • Mindesthöhe von 7-8 Fuß zum Durchgehen darunter
Landschaftsfoto, das verschiedene Rankhilfen für Kiwi-Reben zeigt, darunter T-förmige, A-förmige, Pergola- und vertikale Stützkonstruktionen mit fruchttragenden Reben in einem Obstgarten.
Landschaftsfoto, das verschiedene Rankhilfen für Kiwi-Reben zeigt, darunter T-förmige, A-förmige, Pergola- und vertikale Stützkonstruktionen mit fruchttragenden Reben in einem Obstgarten. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Bestäubungsanforderungen: Sicherstellung der Fruchtproduktion

Männliche Kiwiblüte (links) mit pollenproduzierenden Staubbeuteln und weibliche Blüte (rechts) mit zentralem Stempel

Das Verständnis der Kiwi-Bestäubung ist für eine erfolgreiche Fruchternte unerlässlich. Im Gegensatz zu vielen anderen Obstpflanzen sind die meisten Kiwi-Sorten zweihäusig (zweihäusig), das heißt, man benötigt beide Pflanzen zur Fruchtbildung.

Männliche und weibliche Pflanzen

Bei den meisten Kiwiarten gibt es entweder männliche oder weibliche Pflanzen:

  • Weibliche Pflanzen produzieren Blüten mit einem gut entwickelten Stempel (dem weiblichen Fortpflanzungsorgan) und tragen nach der Bestäubung Früchte.
  • Männliche Pflanzen produzieren Blüten mit Staubblättern, die Pollen freisetzen, aber selbst keine Früchte hervorbringen.
  • Männliche und weibliche Pflanzen lassen sich nur zuverlässig unterscheiden, wenn sie blühen, typischerweise im dritten Jahr.

Bestäubungsverhältnisse und Platzierung

Für eine optimale Bestäubung und Fruchtproduktion:

  • Pflanzen Sie mindestens eine männliche Ranke für je 6-8 weibliche Ranken.
  • Verteilen Sie männliche Pflanzen in Ihrer gesamten Pflanzung, um eine bessere Bestäubung zu gewährleisten.
  • Stellen Sie sicher, dass männliche und weibliche Sorten gleichzeitig blühen.
  • Männliche und weibliche Pflanzen im Umkreis von 15 Metern

Selbstfruchtbare Sorten

Bei begrenztem Platzangebot sollten Sie selbstfruchtbare Sorten in Betracht ziehen, die keine separaten männlichen Pflanzen benötigen:

  • 'Issai' (Actinidia arguta) - Eine robuste Kiwi, die auch ohne männlichen Bestäuber Früchte produzieren kann
  • 'Jenny' (Actinidia deliciosa) – Eine selbstfruchtbare, behaarte Kiwi-Sorte

Hinweis: Selbst selbstfruchtbare Sorten bringen oft größere Ernten hervor, wenn sie mit einer männlichen Pflanze kreuzbestäubt werden.

Bestäubungsmethoden

Kiwi-Blüten werden hauptsächlich von folgenden Insekten bestäubt:

  • Wind: Pollen wird durch Luftströmungen von männlichen zu weiblichen Blüten transportiert.
  • Bienen: Honigbienen und Wildbienen besuchen die duftenden Blüten und übertragen Pollen.
  • Handbestäubung: In geschlossenen Räumen oder wenn natürliche Bestäuber selten sind, können Sie die Bestäubung von Hand durchführen, indem Sie Pollen mit einem kleinen Pinsel übertragen.
Nahaufnahme im Makrobereich, die männliche und weibliche Kiwiblüten nebeneinander zeigt. Hervorzuheben sind die gelben Staubblätter der männlichen Blüte und der grüne Fruchtknoten mit sternförmiger Narbe der weiblichen Blüte.
Nahaufnahme im Makrobereich, die männliche und weibliche Kiwiblüten nebeneinander zeigt. Hervorzuheben sind die gelben Staubblätter der männlichen Blüte und der grüne Fruchtknoten mit sternförmiger Narbe der weiblichen Blüte. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Bewässerung und Düngung: Nährstoffe für gesundes Wachstum

Richtige Bewässerung mit Tropfbewässerung (links) und Düngung (rechts) für Kiwi-Ranken

Die richtige Bewässerung und Düngung sind für ein kräftiges Wachstum und eine reiche Fruchtproduktion bei Kiwipflanzen unerlässlich. Diese Pflanzen haben spezifische Nährstoffbedürfnisse, die sich mit zunehmendem Alter verändern.

Bewässerungsbedarf

Kiwipflanzen benötigen eine gleichmäßige Feuchtigkeit, insbesondere während der Anwachsphase und der Fruchtentwicklung:

  • Neu gepflanzte Reben: Während der ersten Wachstumsperiode 2-3 Mal pro Woche gründlich wässern.
  • Etablierte Pflanzen: Während der Wachstumsperiode wöchentlich 2,5 bis 5 cm Wasser geben.
  • Kritische Phasen: Während der Blüte, des Fruchtansatzes und der Fruchtentwicklung die Bewässerung erhöhen.
  • Bewässerungsmethoden: Tropfbewässerung oder Bewässerungsschläuche sind ideal, da sie das Wasser direkt an die Wurzelzone abgeben.

Kontrollieren Sie regelmäßig die Bodenfeuchtigkeit und passen Sie die Bewässerung an Niederschlag, Temperatur und Bodenart an. Ziel ist es, den Boden gleichmäßig feucht, aber niemals nass zu halten.

Nahaufnahme eines Tropfbewässerungsgeräts, das Düngerpellets unter Kiwi-Ranken in einem sonnenbeschienenen Obstgarten bewässert.
Nahaufnahme eines Tropfbewässerungsgeräts, das Düngerpellets unter Kiwi-Ranken in einem sonnenbeschienenen Obstgarten bewässert. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Düngungsplan

Kiwipflanzen wachsen kräftig und profitieren von regelmäßiger Düngung, reagieren aber empfindlich auf Überdüngung, insbesondere in jungen Jahren:

PflanzenalterDüngermenge (pro Pflanze)Anwendungszeitpunkt
PflanzjahrKein Dünger erforderlich-
Zweites Jahr2 Unzen reiner StickstoffAufgeteilt in 3-4 Anwendungen (April-Juli)
Drittes Jahr4 Unzen reiner StickstoffAufgeteilt in 3 Anträge (März-Juli)
Viertes Jahr6 Unzen reiner StickstoffAufgeteilt in 3 Anträge (März-Juli)
Fünftes Jahr und darüber hinaus8-16 Unzen reiner Stickstoff2/3 im März, 1/3 Ende Mai

Düngemittelarten

Kiwipflanzen reagieren gut auf organische und konventionelle Düngemittel:

  • Ausgewogene organische Düngemittel (wie z. B. 5-5-5) liefern Nährstoffe mit langsamer Freisetzung.
  • Kompost und abgelagerter Mist verbessern die Bodenstruktur und fügen gleichzeitig Nährstoffe hinzu.
  • Fischemulsionen oder Algenextrakte können als ergänzende Blattdüngung verwendet werden.
  • Vermeiden Sie salzreiche Düngemittel, da diese die empfindlichen Wurzeln der Kiwi schädigen können.

Beim Düngen den Dünger kreisförmig um die Pflanze verteilen, beginnend etwa 15 cm vom Stamm entfernt und bis zur Tropfkante. Nach dem Düngen gründlich wässern, damit die Nährstoffe die Wurzelzone erreichen.

Rebschnitt und Erziehung: So formen Sie Ihre Reben für maximale Erträge

Kiwi-Rebe vor dem Rückschnitt (links) und nach dem fachgerechten Rückschnitt und der Erziehung (rechts)

Der richtige Schnitt und die Erziehung der Kiwipflanzen sind unerlässlich, um deren starkes Wachstum zu kontrollieren und den Fruchtertrag zu maximieren. Ohne regelmäßigen Schnitt verfilzen die Pflanzen und die Fruchtqualität und -menge nehmen ab.

Trainingssysteme

Kiwi-Reben werden typischerweise nach einem von zwei Hauptsystemen erzogen:

T-Bar-System

  • Ein einzelner Stamm mit zwei horizontalen Kordeln (Armen), die sich in entgegengesetzte Richtungen erstrecken
  • Fruchttriebe werden entlang von Drähten am T-förmigen Querträger geleitet.
  • Sorgt für gute Luftzirkulation und Sonneneinstrahlung
  • Macht das Beschneiden und Ernten systematischer

Pergola-/Laubensystem

  • Weinreben, die an einer Überkopfkonstruktion entlanggeleitet werden.
  • Die Früchte hängen herunter und lassen sich so leicht ernten.
  • Schafft angenehmen Schatten darunter
  • Das gründliche Beschneiden kann schwieriger sein.
Direkter Vergleich von Kiwi-Ranken vor und nach der Behandlung: Überwuchertes, verwickeltes Wachstum versus ordentlich beschnittene, an einem Spalier gezogene Ranken.
Direkter Vergleich von Kiwi-Ranken vor und nach der Behandlung: Überwuchertes, verwickeltes Wachstum versus ordentlich beschnittene, an einem Spalier gezogene Ranken. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Zeitleiste für den Beschnitt

Kiwi-Reben erfordern je nach Geschlecht und Jahreszeit unterschiedliche Schnittmethoden:

PflanzenartBeschneidungszeitBeschneidungsansatz
Weibliche RankenWinter (Ruhezeit)Entfernen Sie 70-90 % des Zuwachses aus dem Vorjahr, wobei die Fruchtruten ausreichend Abstand zueinander haben sollten.
Männliche RebenNach der Blüte (Frühsommer)Überschüssiges Wachstum entfernen, dabei aber die Struktur für die Blüten im nächsten Jahr erhalten.
Beide ArtenWährend der gesamten VegetationsperiodeEntfernen Sie Ausläufer an der Basis und kontrollieren Sie übermäßiges Triebwachstum.

Schritt-für-Schritt-Schulung für neue Pflanzen

  1. Erstes Jahr: Nach dem Einpflanzen auf 2–3 kräftige Knospen zurückschneiden. Den stärksten Trieb, der austreibt, als Hauptstamm auswählen und alle anderen entfernen. Diesen Trieb an einem Pfahl senkrecht bis zur Spitze der Stützkonstruktion leiten.
  2. Zweites Jahr: Sobald der Stamm die gewünschte Höhe erreicht hat, wählen Sie zwei kräftige, in entgegengesetzte Richtungen wachsende Triebe aus, die als Haupttriebe (Arme) dienen. Leiten Sie diese an horizontalen Drähten entlang und schneiden Sie konkurrierende Triebe zurück.
  3. Drittes Jahr: Lassen Sie im Abstand von 20–30 cm neue Triebe aus den Kordonen wachsen. Diese werden zu den Fruchtruten. Schneiden Sie die übrigen Triebe zurück, um die Struktur zu erhalten.
  4. Ab dem vierten Jahr: Führen Sie regelmäßige Schnittmaßnahmen ein, um das Grundgerüst zu erhalten und gleichzeitig jedes Jahr neues Fruchtholz anzuregen.
Beschriftetes Diagramm zur Darstellung des Aufbaus der Kiwipflanze, wo die Früchte an einjährigen Trieben wachsen und wie die richtigen Schnitttechniken angewendet werden.
Beschriftetes Diagramm zur Darstellung des Aufbaus der Kiwipflanze, wo die Früchte an einjährigen Trieben wachsen und wie die richtigen Schnitttechniken angewendet werden. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Fruchtverhalten verstehen

Für einen effektiven Rückschnitt ist es entscheidend zu verstehen, wie Kiwipflanzen Früchte produzieren:

  • Die Kiwifrüchte bilden sich an den diesjährigen Trieben, die aus einjährigem Holz wachsen.
  • Älteres Holz (2 Jahre und älter) bildet selten Fruchttriebe.
  • Jeden Winter entfernt man den Großteil der letztjährigen Fruchttriebe und behält nur ausgewählte Ruten für die Produktion im nächsten Jahr.
  • Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen fruchttragendem Holz und der Kontrolle der Rebengröße zu erhalten.

Schädlings- und Krankheitsbekämpfung: So halten Sie Ihre Reben gesund

Häufige Probleme bei Kiwis: Frostschäden (links), Wurzelfäulesymptome (Mitte) und Schäden durch den Japanischen Käfer (rechts).

Kiwipflanzen sind zwar im Allgemeinen robust, können aber durch Schädlinge, Krankheiten und Umwelteinflüsse beeinträchtigt werden. Die frühzeitige Erkennung und Behebung dieser Probleme ist entscheidend für gesunde und ertragreiche Pflanzen.

Häufige Schädlinge

Kiwipflanzen können von verschiedenen Insektenschädlingen befallen werden:

  • Japanische Käfer: Sie fressen die Blätter und hinterlassen ein skelettartiges Aussehen. Bekämpfung durch Absammeln von Hand, Abdeckvlies oder organische Insektizide.
  • Gemeine Spinnmilbe: Verursacht Sprenkel auf den Blättern und feine Gespinste. Bekämpfung mit kräftigem Wasserstrahl oder Insektizidseife.
  • Thripse: Können Blüten und heranwachsende Früchte schädigen. Bekämpfung mit Insektizidseife oder Neemöl.
  • Blattwickler: Raupen, die Blätter einrollen und zusammenbinden. Befallene Blätter entfernen oder Bacillus thuringiensis (Bt) anwenden.

Krankheitsmanagement

Kiwipflanzen können von verschiedenen Krankheiten befallen werden:

  • Phytophthora-Wurzelfäule: Verursacht durch Staunässe, äußert sie sich unter anderem durch gelbe Blätter und Welkeerscheinungen. Vorbeugung durch gute Drainage ist entscheidend.
  • Botrytis-Fäule: Grauschimmel, der Blüten und Früchte befällt. Verbessern Sie die Luftzirkulation durch fachgerechten Rückschnitt und vermeiden Sie das Gießen von oben.
  • Verticillium-Welke: Eine durch einen Boden übertragene Pilzkrankheit, die Welke und Absterben der Pflanzen verursacht. Vermeiden Sie die Anpflanzung auf Böden, auf denen zuvor anfällige Pflanzen angebaut wurden.
  • Stammfäule: Eine Pilzkrankheit, die den Stammfuß der Pflanze befällt. Achten Sie auf die richtige Pflanztiefe und vermeiden Sie Mulch direkt am Stamm.

Umweltfragen

Auch Umweltfaktoren können die Gesundheit von Kiwis beeinflussen:

  • Frostschäden: Frühsommertriebe sind sehr frostempfindlich. Verwenden Sie Vliesabdeckungen oder wählen Sie die Pflanzorte sorgfältig aus.
  • Sonnenbrand: Kann Stämme junger Pflanzen und Früchte schädigen. Junge Pflanzen sollten beschattet und die Früchte durch ausreichend Laubwerk geschützt werden.
  • Windschäden: Starke Winde können Triebe abbrechen und Narben an den Früchten verursachen. Pflanzen Sie die Pflanzen an geschützten Standorten oder errichten Sie Windschutzhecken.
  • Nährstoffmangel: Gelbe Blätter oder schlechtes Wachstum können auf Nährstoffprobleme hinweisen. Eine Bodenanalyse kann spezifische Mängel aufdecken.

Ansätze der ökologischen Bewirtschaftung

Viele Probleme in Neuseeland lassen sich auf natürliche Weise verhindern oder in den Griff bekommen:

  • Die Vitalität der Pflanzen lässt sich durch richtiges Gießen, Düngen und Beschneiden erhalten.
  • Fördern Sie Nützlinge, indem Sie verschiedene blühende Pflanzen in der Nähe anpflanzen.
  • Verwenden Sie organischen Mulch, um Unkraut zu unterdrücken und die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten.
  • Verwenden Sie Komposttee oder Algenextrakte, um die Pflanzenimmunität zu stärken.
  • Achten Sie auf gute Hygiene, indem Sie krankes Pflanzenmaterial entfernen und entsorgen.
Zusammengesetztes Bild, das frostgeschädigte Kiwiblätter, verrottete Kiwiwurzeln, die über dem Boden hängen, und von Japanischen Käfern angefressene Kiwiblätter zeigt.
Zusammengesetztes Bild, das frostgeschädigte Kiwiblätter, verrottete Kiwiwurzeln, die über dem Boden hängen, und von Japanischen Käfern angefressene Kiwiblätter zeigt. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Ernten: Die Früchte Ihrer Arbeit genießen

Ernte reifer Kiwis mit Nahaufnahme, die die Reifeindikatoren zeigt.

Nach drei bis fünf Jahren Pflege und Geduld belohnen Ihre Kiwipflanzen Sie mit einer reichen Ernte. Wenn Sie wissen, wann und wie Sie ernten, sichern Sie sich den besten Geschmack und die optimale Lagerfähigkeit Ihrer selbst angebauten Kiwis.

Erntezeitpunkt

Der Erntezeitpunkt variiert je nach Kiwi-Sorte:

Winterharte Kiwi (Kiwibeeren)

  • Reifezeit ist typischerweise vom Spätsommer bis zum Frühherbst (August-September).
  • Kann geerntet werden, wenn es sich leicht weich anfühlt.
  • Die Früchte reifen am Rebstock und entwickeln ihren vollen Geschmack.
  • Ernten Sie die Früchte nach und nach, sobald sie reif sind.
  • Reife Früchte haben einen Zuckergehalt von 18-25%.

Flauschige Kiwifrucht

  • Ernte im Spätherbst (Oktober-November)
  • Ernten Sie die Früchte, wenn sie fest sind, die Kerne aber schwarz geworden sind.
  • In den meisten Regionen reifen die Trauben am Rebstock nicht vollständig.
  • Ernten Sie vor dem ersten starken Frost.
  • Erfordert Nachreife nach der Ernte

Erntetechniken

Geeignete Erntemethoden tragen zur Erhaltung der Fruchtqualität bei:

  • Ernten Sie an einem trockenen Tag, wenn die Früchte trocken sind.
  • Kiwibeeren lassen sich leicht von der Ranke abziehen oder abdrehen.
  • Bei behaarten Kiwis den Stiel mit einer Gartenschere abschneiden, anstatt ihn abzureißen.
  • Behandeln Sie Obst vorsichtig, um Druckstellen zu vermeiden.
  • In flachen Behältern sammeln, um ein Zerdrücken zu vermeiden.
  • Beschädigte oder kranke Früchte entfernen.
Nahaufnahme von Händen, die mit einer Gartenschere reife Kiwis von einer Ranke ernten; ein Korb mit den Früchten steht daneben.
Nahaufnahme von Händen, die mit einer Gartenschere reife Kiwis von einer Ranke ernten; ein Korb mit den Früchten steht daneben. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Reifung und Prüfung

So erkennen Sie, ob Ihre Kiwis erntereif sind:

  • Kiwibeeren: Der beste Indikator ist der Geschmackstest. Sobald die Früchte weicher werden, probieren Sie eine, um die Geschmacksentwicklung zu prüfen.
  • Flaumige Kiwis: Schneiden Sie eine Probefrucht auf und prüfen Sie, ob die Kerne schwarz geworden sind. Der Zuckergehalt sollte für eine optimale Nachreife mindestens 6–8 % betragen.

Aufgeschnittene Kiwis mit schwarzen Kernen – dem wichtigsten Indikator für die Erntereife von behaarten Kiwis

Eine ausgewachsene Kiwipflanze kann beeindruckende Erträge liefern:

  • Winterharte Kiwi-Ranken (Kiwibeeren): 50-150 Pfund pro Ranke
  • Flaumige Kiwi-Ranken: 70-100 Pfund pro Ranke

Bei richtiger Pflege und fachgerechtem Rückschnitt werden die Reben über viele Jahre hinweg weiterhin auf diesem Niveau Erträge liefern.

Nahaufnahme einer aufgeschnittenen Kiwi mit hellgrünem Fruchtfleisch und einem Ring voll entwickelter schwarzer Kerne, was auf die richtige Erntereife hinweist.
Nahaufnahme einer aufgeschnittenen Kiwi mit hellgrünem Fruchtfleisch und einem Ring voll entwickelter schwarzer Kerne, was auf die richtige Erntereife hinweist. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Lagerung und Verwendung: So holen Sie das Beste aus Ihrer Ernte heraus

Aufbewahrungsmöglichkeiten und kulinarische Verwendungsmöglichkeiten für selbst angebaute Kiwis

Nach der Kiwi-Ernte sorgen die richtige Lagerung und kreative Verwendung dafür, dass Sie Ihre reiche Ernte noch monatelang genießen können. Verschiedene Kiwi-Sorten erfordern unterschiedliche Lagerungsmethoden.

Speichermethoden

Winterharte Kiwi (Kiwibeeren)

  • Kühlung: Reife Früchte 2-4 Wochen lang in belüfteten Plastikbeuteln im Kühlschrank aufbewahren.
  • Einfrieren: Ganze, reife Kiwibeeren auf einem Tablett einfrieren und anschließend zur Langzeitlagerung in Gefrierbeutel umfüllen.
  • Reifung: Feste Früchte bei Zimmertemperatur nachreifen lassen, bis sie weich sind.

Flauschige Kiwifrucht

  • Kühle Lagerung: Unreife Früchte können bis zu 4-6 Monate lang an einem kühlen Ort (0-4 °C) gelagert werden.
  • Reifung: Zum Reifwerden legen Sie die Früchte bei Zimmertemperatur in die Nähe von Äpfeln oder Bananen.
  • Kühlung: Nach der Reife 1-2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Kulinarische Verwendung

Kiwis sind in der Küche vielseitig einsetzbar und können auf vielfältige Weise verwendet werden:

  • Frischverzehr: Robuste Kiwis können wie Weintrauben im Ganzen gegessen werden; behaarte Kiwis werden typischerweise geschält und in Scheiben geschnitten.
  • Fruchtsalate: Verleihen Sie gemischten Fruchtgerichten Farbe, Geschmack und Nährstoffe.
  • Smoothies: Mit anderen Früchten zu nahrhaften Getränken mixen.
  • Desserts: Als Topping für Pavlova, Käsekuchen oder Törtchen verwenden.
  • Konserven: Kiwi-Marmelade, -Gelee oder -Chutney zubereiten
  • Trockenfrüchte: In Scheiben schneiden und dehydrieren für nahrhafte Snacks.
  • Fleischzartmacher: Die Enzyme in Kiwis können Fleisch zarter machen (10-15 Minuten vor dem Kochen Kiwischeiben auf das Fleisch reiben).

Kochtipp: Kiwis enthalten Actinidin, ein Enzym, das Proteine spaltet. Dadurch wird verhindert, dass Gelatine geliert, und Milchprodukte können gerinnen, wenn sie zu lange stehen gelassen werden. Bei Desserts mit Milchprodukten oder Gelatine die Kiwi erst kurz vor dem Servieren hinzufügen.

Küchenszene mit Kiwis, die im Kühlschrank gelagert, in Behältern eingefroren und zu Marmelade, Smoothies, Törtchen, Parfaits und Salaten zubereitet werden.
Küchenszene mit Kiwis, die im Kühlschrank gelagert, in Behältern eingefroren und zu Marmelade, Smoothies, Törtchen, Parfaits und Salaten zubereitet werden. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Nährwertvorteile

Heimische Kiwis bieten einen beeindruckenden Nährwert:

  • Außergewöhnlich hoher Vitamin-C-Gehalt (mehr als Orangen)
  • Gute Quelle für Ballaststoffe
  • Enthält Kalium, Vitamin E und Folsäure
  • Liefert Antioxidantien, die die Immunfunktion unterstützen.
  • Kalorienarm (etwa 60 Kalorien pro 100 g)

Häufige Probleme beheben: FAQ

Warum tragen meine Kiwipflanzen keine Früchte?

Mehrere Faktoren können die Fruchtbildung verhindern:

  • Alter: Kiwipflanzen benötigen in der Regel 3-5 Jahre, bis sie Früchte tragen.
  • Bestäubung: Es können nur weibliche oder nur männliche Pflanzen vorhanden sein. Stellen Sie sicher, dass Sie beide Geschlechter haben, es sei denn, Sie bauen selbstfruchtbare Sorten an.
  • Rückschnitt: Übermäßiger oder unsachgemäßer Rückschnitt kann Fruchtholz entfernen.
  • Frostschäden: Spätfröste könnten Blütenknospen abgetötet haben.
  • Klima: Ihre Sorte ist möglicherweise nicht für Ihre Anbauzone geeignet.

Meine Kiwiblätter verfärben sich gelb. Was ist da los?

Gelbe Blätter können auf verschiedene Probleme hinweisen:

  • Nährstoffmangel: Insbesondere Stickstoff, Eisen oder Magnesium
  • Überwässerung: Staunässe kann zu Wurzelproblemen und Vergilbung führen.
  • Wurzelfäule: Pilzkrankheit, verursacht durch mangelhafte Drainage
  • Normale Alterung: Eine leichte Vergilbung älterer Blätter im Herbst ist normal.

Prüfen Sie zunächst die Bodenfeuchtigkeit und die Drainage, dann sollten Sie eine Bodenanalyse in Erwägung ziehen, um spezifische Nährstoffmängel zu identifizieren.

Woran erkenne ich, ob ich männliche oder weibliche Kiwipflanzen habe?

Männliche und weibliche Pflanzen lassen sich nur zuverlässig unterscheiden, wenn sie blühen, typischerweise im dritten Jahr:

  • Weibliche Blüten: Besitzen einen gut entwickelten zentralen Stempel mit mehreren Narben und produzieren nach der Bestäubung Früchte.
  • Männliche Blüten: Besitzen zahlreiche Staubblätter mit gelbem Pollen, aber keinen zentralen Stempel und bilden niemals Früchte.

Bis zur Blüte sollten Sie sich an die Pflanzenetiketten seriöser Gärtnereien halten. Wenn Sie die Pflanze durch Stecklinge vermehren, notieren Sie sich genau das Geschlecht der Mutterpflanze.

Meine Kiwipflanzen wachsen kräftig, tragen aber nicht viele Früchte. Woran liegt das?

Übermäßiges vegetatives Wachstum auf Kosten der Fruchtbildung ist häufig und deutet in der Regel auf Folgendes hin:

  • Überdüngung: Zu viel Stickstoff fördert das Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung.
  • Unzureichender Rückschnitt: Ohne sachgemäßen Rückschnitt investieren Reben ihre Energie in das Wachstum anstatt in die Fruchtbildung.
  • Jungpflanzen: Reben unter 3-5 Jahren konzentrieren sich zunächst auf ihr Wachstum, bevor sie reichlich Früchte tragen.

Lösung: Reduzieren Sie die Stickstoffdüngung, wenden Sie geeignete Schnittmethoden an und haben Sie Geduld mit jungen Pflanzen.

Kann ich Kiwis in Töpfen anbauen?

Ja, aber mit Einschränkungen:

  • Die winterharte Kiwi (Actinidia arguta) eignet sich besser für den Anbau in Töpfen als die behaarte Kiwi.
  • Verwenden Sie einen großen Behälter (mindestens 20 Gallonen) mit ausgezeichneter Drainage.
  • Sorgen Sie für ein stabiles Rankgitter oder eine geeignete Stützkonstruktion.
  • Wählen Sie kompakte oder selbstfruchtbare Sorten wie 'Issai'.
  • Im Vergleich zu im Freiland gepflanzten Reben sind geringere Erträge zu erwarten.
  • Schützen Sie Pflanzen in Töpfen vor Winterkälte, da ihre Wurzeln empfindlicher sind.

Wie lange tragen meine Kiwipflanzen Früchte?

Bei richtiger Pflege sind Kiwipflanzen langlebig und ertragreich:

  • Die Reben beginnen typischerweise im 3. bis 5. Jahr Früchte zu tragen.
  • Die maximale Produktion wird etwa im Jahr 8-10 erreicht.
  • Gut gepflegte Reben können 20 bis 50 Jahre lang Früchte tragen.
  • Regelmäßiges Beschneiden, Düngen und Schädlingsbekämpfung sind der Schlüssel zu einem langen Leben.
Eine ausgewachsene Kiwipflanze, die mit reifen Kiwis behängt ist, wächst über eine hölzerne Pergola in einem sonnigen Garten.
Eine ausgewachsene Kiwipflanze, die mit reifen Kiwis behängt ist, wächst über eine hölzerne Pergola in einem sonnigen Garten. Klicken oder tippen Sie auf das Bild, um weitere Informationen zu erhalten.

Fazit: Ihre Reise zum Kiwi-Anbau

Kiwis zu Hause anzubauen erfordert Geduld und Sorgfalt, aber die Mühe lohnt sich. Von der Auswahl der richtigen Sorten für Ihr Klima bis hin zur Beherrschung der richtigen Schnitttechniken trägt jeder Schritt zu gesunden, ertragreichen Pflanzen bei, die jahrzehntelang köstliche Früchte liefern.

Kiwipflanzen sind eine langfristige Investition in Ihren Garten. Zwar dauert es 3–5 Jahre, bis Sie die ersten Früchte ernten können, doch etablierte Pflanzen tragen bei richtiger Pflege über 20 Jahre lang reichlich Früchte. Die Nährstoffe und der einzigartige Geschmack von selbst angebauten Kiwis machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Hausgarten.

Ob Sie sich für robuste Kiwibeeren entscheiden, die in kälteren Klimazonen gedeihen, oder für die samtige Kiwi für wärmere Regionen – mit dem Wissen aus diesem Ratgeber schaffen Sie optimale Wachstumsbedingungen. Mit der Zeit werden Ihre Kiwipflanzen zu einem ertragreichen und schönen Blickfang in Ihrem Garten und liefern Ihnen über Jahre hinweg sowohl optische Reize als auch nahrhafte Ernten.

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Amanda Williams

Über den Autor

Amanda Williams
Amanda ist eine begeisterte Gärtnerin und liebt alles, was in der Erde wächst. Sie hat eine besondere Leidenschaft für den Anbau von eigenem Obst und Gemüse, aber alle Pflanzen interessieren sie. Sie ist Gastbloggerin hier auf miklix.com, wo sie sich in ihren Beiträgen meist auf Pflanzen und deren Pflege konzentriert, aber manchmal auch in andere gartenbezogene Themen abschweift.

Die Bilder auf dieser Seite können computergenerierte Illustrationen oder Annäherungen sein und stellen daher nicht unbedingt echte Fotografien dar. Solche Bilder können Ungenauigkeiten enthalten und sollten ohne Überprüfung nicht als wissenschaftlich korrekt angesehen werden.