Bild: Hefeanstellraten für belgisches Stout (Wissenschaftliche Infografik)
Veröffentlicht: 5. Januar 2026 um 12:02:42 UTC
Landschaftswissenschaftliche Infografik zur belgischen Stout-Gärung mit empfohlenen Würze-Temperatur- und Hefezugabemengen, Vergleich von niedrigen, Standard- und hohen Hefezugaben sowie Hinweisen zu einer ausgewogenen Gärung und potenziellen Fehlgeschmäckern.
Yeast Pitching Rates for Belgian Stout (Scientific Infographic)
Eine breite, querformatige wissenschaftliche Infografik mit dem Titel „Hefezugabe für belgisches Stout“ präsentiert sich auf einem Hintergrund aus gealtertem Pergament mit dunklem Zierrand und einer kunstvollen Vintage-Typografie. Unter dem Titel steht kursiv „Saccharomyces cerevisiae“, darunter zentriert „Ale-Hefe“, was das Thema als Überblick über die Brauwissenschaft einordnet. In der oberen Hälfte der Abbildung schweben hellbraune, ovale Hefezellen in Clustern und suggerieren so eine aktive Kultur und hohe Zelldichte. Ganz links steht ein durchsichtiger Glasbecher mit dunkler, schaumiger Würze und einem Thermometer; ein Etikett darüber gibt einen empfohlenen Temperaturbereich von 18–22 °C an. Die Bildunterschrift darunter bezeichnet dieses Feld als „Würzetemperatur“ und betont die Bedeutung der Gärtemperaturkontrolle.
In der Mitte der Hauptreihe stehen drei identische Erlenmeyerkolben aus Glas mit dunkler Flüssigkeit und cremiger Schaumkrone. Jeder Kolben repräsentiert eine andere Anstellmenge. Der erste ist mit „Niedrige Anstellmenge“ beschriftet und gibt 5–7 Millionen Zellen/ml an, mit dem Hinweis auf „Untergärung“ und „Fehlaromen“. Der mittlere Kolben ist mit „Standardanstellmenge“ beschriftet und weist 10–12 Millionen Zellen/ml auf, begleitet von der Bestätigung einer „ausgewogenen Gärung“. Der dritte Kolben ist mit „Hohe Anstellmenge“ beschriftet und gibt 15–20 Millionen Zellen/ml an. Daneben dienen zwei abgebildete Pints Stout mit dickem, hellem Schaum zur Veranschaulichung der sensorischen Ergebnisse. Rechts davon finden sich Hinweise auf „Übervergärung“ und „Scharfe Alkohole“, was darauf hindeutet, dass eine zu aggressive Anstellmenge die Gärung zu weit treiben und einen schärferen Alkoholgeschmack erzeugen kann.
Der untere Teil der Infografik veranschaulicht den Brauprozess anhand detaillierter Stilllebenzeichnungen. Links sind Säcke und Behälter mit Zutaten zu sehen, die mit „Gerstenmalz“ und „Röstmalz“ beschriftet sind. Umgeben sind sie von kleinen grünen Hopfen und verstreuten Körnern, die den Stout-Stil mit dem dunkleren Malzcharakter verbinden. Im unteren Bereich der Mitte stehen zwei volle Stout-Gläser als Referenz und verdeutlichen das angestrebte Ergebnis einer korrekt gesteuerten Gärung. Rechts davon befinden sich Braugeräte aus Kupfer – ein runder Kessel oder ein kleines, destillierapparatartiges Gefäß und die dazugehörigen Utensilien – neben Labor- und Messmotiven, darunter ein kleines Mikroskop, Glaswaren und eine flache Schale mit hefeähnlichen Pellets. So wird die Kunst des Brauens mit der Mikrobiologie verknüpft.
Ganz unten befindet sich eine Überschrift im Bannerstil mit der Aufschrift „Hefemenge pro Milliliter Würze“. Eine kleine Skala unten rechts kombiniert den Text „1 Million Zellen“ mit einigen vergrößerten Hefezellsymbolen, um das Einheitenkonzept zu verdeutlichen. Die Gesamtkomposition vereint informative Beschriftungen, Messbereiche und anschauliche Hinweise – Temperatur, Zellzahl und Geschmacksauswirkungen –, um in einem visuell ansprechenden, an ein klassisches Lehrbuch erinnernden Stil zu erklären, wie niedrige, Standard- und hohe Hefemengen die Gärung von belgischem Stout beeinflussen.
Das Bild ist verwandt mit: Bierfermentation mit Wyeast 1581-PC Belgischer Stout-Hefe

